Freitag, 3. Juni 2016

Kaum in Ladir angekommen, mussten wir schon wieder die Koffer packen. Einige Kinder waren gefordert: „Wie hat wohl alles wieder im Koffer Platz?“ Mit vereinten Kräften gelang es allen, die Koffer zu schliessen.
Am Morgen blieb noch Zeit übrig, die letzten Runden der Olympiade durchzuführen. Beim Boccia- und Gedächtnisspiel wurden die letzten Punkte an die Länder England, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien verteilt. Dabei ging das Team England als klarer Sieger der Olympiade 2016 in Ladir hervor. Herzliche Gratulation!

Wir haben ein tolles, erlebnisreiches und unfallfreies Klassenlager in Ladir erlebt.
Ein Kompliment an euch Schülerinnen und Schüler für euren friedlichen, guten und kameradschaftlichen Umgang im Lager!

Das Lagerleiterteam

Donnerstag, 2. Juni 2016

Diese Nacht waren wir in unserem Zimmer mucksmäuschen still. Nach dem Frühstück beobachteten wir ein Kalb, das auf der Wiese unter dem Drahtzaun ausgebüxt war. Die Bauern probierten das Kalb wieder einzufangen. Nach zwei Stunden gelang es ihnen. Die Bauern waren sehr erschöpft und bekamen bei uns etwas zu trinken. Ein Hase wurde vom Kälbchen aufgeschreckt und hoppelte wie der Blitz in den Wald. Die Mutter Kuh muhte, weil sie sich um ihr Junges Sorgen machte. Das Kälbchen war so aufgeregt, weil es zum ersten Mal auf die Weide durfte.

Heute war unser sonniger Waldtag. Mit Kochtopf, Holzgabeln, Holzschittli und Essen wanderten wir los. Wir bildeten drei Gruppen. Jede baute einen Ofen. Unsere Gruppe bei Frau Egger war zuerst parat mit dem Feuer. Herr Egger und Frau Hofmann gelang das Feuer auch super. Alle drei Gruppen waren froh um die Mithilfe von Frau Hanselmann. In einem grossen Topf kochten wir feine Tortellinis oder Penne. Wir durften uns selber für Käse und Rahm entscheiden. Mit der selbstgeschnitzten Gabel schmeckte es perfekt. Unser Dessert waren gebratene oder rohe Marshmallows. Ein super Waldfestessen!!

Danach bauten wir Zwergenhütten. Die Jury (Leiter) entschied, wer das beste und schönste Haus baute. Frau Egger rutschte auf die Goldacher Wiese. Dort spielten wir 15-14. Einige wollten mit dem Bus zum Haus zurückfahren, dabei brauchten wir nur fünf Minuten. Zum Zvieri gab es Erdbeeren, Melonen, Bananen und Salzherzchen. Es begann nun zu regnen. Wir hatten wirklich Wetterglück. Leider ist die Woche schon fast vorbei.

Albina, Anna Grazia, Elena, Mattea

Mittwoch, 1. Juni 2016

Heute war die Tagwache um 7.15 Uhr. Die Knaben waren schon lange wach, die Mädchen haben noch geschlafen. Um halb zehn packten wir unsere Rucksäcke. Wir durften unseren Lunch selber zusammenstellen: Schokolade, ein Apfel, Gurke, Rüebli, Farmer, Wurst und Brot. Wir wanderten nach Laax. Das dauerte zweieinhalb Stunden. Wir wanderten an einem Wasserfall vorbei. Ein Weg führte uns zwischen Schafen durch und ein anderer steil den Wald hinunter. Das war wie im Dschungel. Wir erreichten den kleinen Laaxersee. Herr Egger und Herr Hanselmann haben uns Würste gegrillt. Das war lecker. Auf dem Volleyballfeld spielten wir Ball über die Schnur. Danach haben wir von der Olympiade das Sackhüpfen durchgeführt. „Italien“ hat gewonnen. Im Laaxersee kühlten wir unsere Füsse ab. Zwischen den Zehen schwammen die vielen Kaulquappen. Frau Egger kaufte uns ein feines Eis. Auf dem Spielplatz war es toll. Es gab ein Hamsterrad, eine Spiralrutschbahn und mit der Seilbahn sausten wir durch die Luft. Alle waren müde. Zum Glück durften wir mit dem Postauto zurückfahren.
Im Garten haben Frau Hofmann und Herr Hanselmann das Volleyballnetz aufgestellt und das Feld markiert. Wir freuen uns auf den Filmabend. Wir gucken Ice Age 4.

Cyrill, Emira, Erna, Mohamed

Dienstag, 31. Mai 2016

Die „Schwiizer Goofen “ weckten uns am Morgen. Sobald wir die Musik hörten, durften wir aufstehen. Wir trafen uns im Speisesaal. Wir assen Konfibrot und tranken Milch oder Kakao. Zuerst mussten die Ämtli erledigt werden. Das war Geschirr abräumen, abtrocknen, WC putzen, Zimmer aufräumen und Staub saugen. Die andern Kinder spielten draussen. Wir arbeiteten in Gruppen. Die einen schnitzten Gabeln mit dem Sackmesser und die anderen arbeiteten an den Projekten: Schnecken, Schmetterlinge, Ameisen und Blumen. Weil es sonnig war, konnten  wir draussen essen. Frau Hanselmann und Herr Egger bereiteten ein Hamburgeressen vor. Herr Egger grillierte. Wir durften das Gemüse wählen und den eigenen Hamburger zusammenstellen.

Nach dem Mittag arbeiteten wir an den Projekten und an den Holzgabeln weiter. Wir Mädchen duschten vor dem Znacht in Vierergruppen. Das Wasser war heiss und Elena vergass sich fast den Kopf abzuduschen. Jetzt riechen wir alle wieder fein.

Beim Schreiben entdecken wir plötzlich am Waldrand oben ein Reh in der Wiese. Wir möchten auch gerne noch einen Hasen sehen!

Aylin, Noelia, Sofija, Tuana

Montag, 30. Mai 2016

Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern. Wir fuhren kurz vor neun Uhr ab und genossen die schöne Fahrt. Wir hatten Spass im Bus und freuten uns auf das Lager. Wir rappten:“ Wir fahren nach Ladir, Ladir, Ladir…“  Nach einer kurzen Znünipause erreichten wir unser Ziel um elf Uhr. Trotz der letzten Kurven wurde es niemandem übel. Wir packten unsere riesigen und schweren Koffer aus und räumten unsere Kleider in die Gestelle. Wir halfen einander die Betten anzuziehen. Das war nicht ganz einfach. Jedes Zimmer bekam nun einen Namen: Das Nest der Monster, die Ladirmädchen und das private Mädchenzimmer. Frau Hanselmann kochte uns einen feinen Zmittag. Am Nachmittag spazierten wir um den Wald in Ladir. Wir fanden im ganzen 44 Weinbergschnecken und Rehspuren. Nach dem Zvieri spielten wir alle zusammen Pingpong Rundlauf. Die Käsetoasts zum Znacht schmeckten so gut, dass wir fast nicht mehr aufhören konnten zu essen.

Jetzt wohnen in Ladir im Moment 132 Menschen.

Chiara, Cezar, Rawan, Zehra

 

Sporttag 2016

Wir haben einen abwechslungsreichen Sportmorgen in den Wartegg und Rosenacker Turnhallen erlebt. Alle Unterstufenschüler des Schulkreises Zentrum haben sich in 15 gemischten Mannschaften in 5 verschiedenen Sportarten gemessen.

Am Mittwoch war der Sporttag. Da gab es verschiedene Länder und ich war in Frankreich. Wir hatten 12 Punkte und dabei wurden wir 2. Platz. Der 1. Platz war Türkei und die hatten 13 Punkte. Der Sporttag war wirklich toll.                     Erna

Wir sind am letzten Mittwoch am Sporttag gewesen. Da haben wir Ball über die Schnur gespielt. Da haben wir 19:16 für Deutschland geworfen. Und Deutschland hat gewonnen. Wir sind am Schluss 8. Platz geworden.                             Lyonel

 

Abenteuergeschichten

Die Schülerinnen und Schüler haben den Autor Klaus-Peter Wolf kennen gelernt. Sie haben nun versucht, so wie er, spannende Abenteuergeschichten zu erfinden und zu schreiben. Sie durften zwei Personen, einen Ort und eine Handlung auswählen.

Hier einige Beispiele!

Das schreckliche Unwetter                                                               Mina

Prinz Alonso war in die Ferien gegangen. Er badete gerade am Strand. „O Schreck, ein Piratenschiff!“ rief Prinz Alonso. Das Piratenschiff war nun so nahe, dass Prinz Alonso seinen alten Freund darauf erkannte. Pirat Ömer lud ihn in sein Schiff ein. Sie fuhren ins Meer hinaus. Nach einer Weile fischten sie, weil sie Hunger hatten. Als sie den Fisch gegessen hatten, zogen riesige Wolken auf. „Es gibt einen riesigen Sturm!“ ruft Pirat Ömer. Es fing an zu stürmen. Die Wellen tobten und spritzten. Die beiden klammerten sich an die Reling. Nach einer Weile hörte der Sturm auf. Sie fragten sich, wo sie sind. Pirat Ömer wusste plötzlich, dass sie auf einer verlassenen Insel gestrandet sind. Sie reparierten das Schiff und fuhren nach Hause. Prinz Alonso erzählte Pirat Ömer, das dass sein schönster Urlaub war.

 

Ein Baby Hai                                                                                      Aylin

Es war einmal Leslie und ihr grosser Bruder Pirat Ömer. Pirat Ömer hatte Fische mega gern, darum ging Leslie jeden Tag zur Burg Schreckenstein zum Fischen. Und auf einmal fischte sie keinen Fisch, sondern einen Baby Hai. Sie rief: „AAA Hilfe, ein Baby Hai!“ Pirat Ömer staunte. „Was ist denn los?“. Sie erzählte ihm vom Baby Hai. Pirat Ömer lachte. „Du hast Angst vor Baby Haien? Hahaha! Leslie, du bist 10 Jahre alt und ich dachte, du bist ein mutiges Mädchen. Leslie lachte nun selber.

 

Der Opa und die Enkelin                                                                   Anna Grazia

Es war einmal ein alter Mann. Er lebte an einem Waldrand in einem Haus. Er arbeitete gerne im Garten. Er hatte ein Knieproblem, aber er hörte nie auf. Plötzlich stand seine Enkelin im Garten. Der alte Mann, besser gesagt der Opa, sagte zu ihr: „Was machst du hier?“ Die Enkelin, besser gesagt Leslie, antwortete: „Mama hat gesagt, ich muss bei dir übernachten.“ Der Opa sagte: „Ein Gewitter kommt!“ Schnell gehen sie ins Haus. Der Opa meint: „Der Regen ist gut für den Garten.“ Sie assen Spaghetti. Sie spielten ein Spiel. Und seit dem lebten sie glücklich.

 

Die Zeitreise                                                                                      Fynn

„Hallo, ich heisse Leon. Ich bin acht Jahre alt.“ Eines Tages gingen wir ins Museum. Mein Blick fiel sofort auf ein Bild von Prinz Alonso dem Dritten. Doch leider war er schon lange tot. Da kam mir die Idee eine Zeitmaschine zu erfinden. Zwei Jahre brauchte ich, um die Maschine zu entwerfen. Und dann war es soweit. Ich startete die Maschine und plötzlich war ich in einer Burg. Ich suchte überall nach Prinz Alonso dem Dritten. Schliesslich ging ich aus der Burg und entdeckte eine Höhle. Ich ging vorsichtig tiefer in die Höhle. Kampfschreie drangen aus dem Innern. Da sah ich den Prinzen. Er hing in den Klauen eines Drachens. Leon sagte einfach: „Du Schuppengesicht.“ Und tatsächlich verzog sich der Drache. Sie waren gerettet. Doch Leon hatte erst mal genug vom Mittelalter.

 

Die Botschaft                                                                                    Tuana

Es gab einmal eine verlassene und einsame Insel. Dort wohnte nur Schmugglerin Zora. Eigentlich schlich sie gerne nachts herum und stahl alles, was sie fand. Aber auf dieser Insel hatte es gar nichts gehabt. Doch! Schmugglerin Zora entdeckte eine Botschaft. Und darauf stand, dass auf dieser Insel noch jemand lebte, und er hiess Herr Nowak. Schmugglerin Zora freute sich, weil sie es langweilig fand, allein auf der Insel zu leben. Sie fing an zu suchen und etwa in 15 Minuten fand Schmugglerin Zora Herrn Nowak. Schmugglerin Zora und Herr Nowak freuten sich sehr. Dann flüsterte Herr Nowak: „Ich habe dich schon lange gesucht.“